Wartung und Überwachung des Fuhrparks
Wartung und Überwachung
Alltag und Pflichten des Industriemeisters
des Fuhrparks.

Geprüfte Meisterin / Geprüfter Meister für Kraftverkehr

Geprüfte Meisterinnen/Meister für Kraftverkehr sind als Führungskräfte in Betrieben mit größerem Fuhrpark tätig. Ihre Aufgaben sind ebenso zahl- wie abwechslungsreich: Sie beschaffen und erhalten den Fuhrpark, sorgen für reibungslose Abläufe im Betrieb und gestalten Transportabläufe effizient. Sie vergeben Fahraufträge, planen Fahrten, kontrollieren Lenk- und Ruhezeiten und setzen die Einhaltung von Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften durch. Die Effizienz des Betriebes stellen sie sicher, indem sie die Kostenentwicklung und Arbeitsleistung des Fuhrparks überwachen. Außerdem gehören Mitarbeiterführung und -Ausbildung zu ihren Aufgaben.

Die wichtigsten Lerninhalte
– Arbeiten und Arbeitsabläufe im Fuhrpark organisieren und koordinieren, Fuhrpark einteilen 
– Fahrpläne aufstellen
– Fahraufträge an die Fahrer/innen übertragen
– Lenk- und Arbeitszeiten erfassen und dabei die gesetzlich zulässige Lenkzeiten der Fahrer/innen überwachen
– Funktionsfähigkeit, Betriebssicherheit und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge kontrollieren
– Überstunden anordnen
– Lagerbestände an Werkzeugen, Ersatzteilen, Öl, Schmierstoffen, Kraftstoffen überwachen
– Termine und Kostenrahmen überwachen
– Kalkulationen, Abrechnungen und Leistungsbeschreibungen erstellen– Personaleinsatz planen
– Einhaltung der Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kontrollieren– Aus- und Weiterbildung:    
– Beim betrieblichen Teil der Berufsausbildung mitwirken    
– Die effektive Einarbeitung neuer Mitarbeiter/innen organisieren und überwachen    – Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen anregen und veranlassen.

Zulassungsvoraussetzungen
(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer
1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem der anerkannten Ausbildungsberufe Berufskraftfahrer oder Berufskraftfahrerin oder Fachkraft im Fahrbetrieb
oder
2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis
oder
3. eine mindestens vierjährige Berufspraxis.nachweist.
(2) Abweichend von Absatz 1 kann zur Meisterprüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
Über die Zulassung entscheidet die IHK.

Die Berufspraxis muss bis zum 1.Tag der Meisterprüfung erbracht sein.

Fördermöglichkeiten
Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) – sog. »Meister- BAföG« – begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d.h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das »Meister-BAföG« unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses. Über die Darlehensteilerlasse hinaus werden Anreize zum erfolgreichen Abschluss bzw. den Schritt in die Selbstständigkeit geschaffen. Das »Meister-BAföG« existiert seit 1996. Bereits mit einem 1.AFBG-Änderungsgesetz wurden die Leistungen des Gesetzes deutlich verbessert. Diesen Weg haben Bund und Länder mit dem 2.AFBG-Änderungsgesetz fortgesetzt. Der Deutsche Bundestag hat am 12.Februar 2009 eine von der Bundesregierung eingebrachte Reform dieses Gesetzes verabschiedet und der Einleitung Bundesrat hat dieser am 06. März 2009 zugestimmt. Mit dem »Zweiten Gesetz zur Änderung des AFBG« wird das AFBG fit gemacht für die Zukunft. Das neue »Meister-BAföG« ist am 1.7.2009 in Kraft getreten Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) Das AFBG verfolgt das Ziel, Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell zu unterstützen und sie zu Existenzgründungen zu ermuntern. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung grundsätzlich in allen Berufsbereichen, und zwar unabhängig davon, in welcher Form sie durchgeführt wird (Vollzeit-Teizeit-schulisch-außerschulisch-mediengestützt-Fernunterricht).

Weitere Information entnehmen sie bitte der Broschüre  Informationen unter: http://www.bmbf.de/pub/das_neue_afbg.pdf
http://www.meister-bafoeg.info/de


Steuerliche Förderung
Der Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen kann bei der Einkommenssteuerklärung berücksichtigt werden. Dies kann zu einer erheblichen Steuerersparnis führen.Die Fort- oder Weiterbildungskosten sind als Werbungskosten absetzbar. Zu beachten ist allerdings, dass vom Finanzamt ein Werbungskostenpauschalbetrag von 1.000,00 Euro pro Jahr angesetzt wird. Eine unbeschränkte Berücksichtigung von Fort- und Weiterbildungskosten von mindestens 1.000,00 Euroangefallen sind (z.B. durch Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte). Ansonsten können die Fort- und Weiterbildungskosten nur berücksichtigt werden, soweit sie den Pauschalbetrag von 1.000,00 Euro übersteigen.Neben dem Abzug als Werbungskosten (bei Nicht-Selbstständigen) ist auch der Abzug als Betriebsausgaben im Rahmen der selbstständigen Tätigkeit möglich. Insbesondere bei zukünftig Selbstständigen spricht man in dem Fall von »vorweggenommenen Betriebsausgaben«.

Folgende Kosten sind u.a. als Werbungskosten abzugsfähig:
– Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
– Fahrtkosten
– Schreibbedarf und Arbeitsmittel
– Fachliteratur, Computer
– Porto- und Telefonkosten
Die Ersparnis an Einkommenssteuer hängt ab von der Höhe des jährlich zu versteuernden Einkommens und dem Familienstand.

Präzise Aussagen zur steuerlichen Förderung können jedoch immer nur vor dem Hintergrund Ihrer individuellen Situation getroffen werden. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zur Klärung Ihrer Fragen mit Ihrem Steuerberater, einem Lohnsteuerhilfeverein oder dem für Sie zuständigen Finanzamt in Verbindung zu setzen.

Änderungen vorbehalten!

Über Details informiert Sie gerne Ihr BZ-Ansprechpartner Bernd Rütten
per Telefon 02151 70616 - 23 oder per E-Mail an info@bz-bildungszentrum.de.

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